Vorkommen (gering):

Äthiopien, Australien, Brasilien, Deutschland, Honduras, Indonesien, Mali, Rumänien, Russland, Tansania, Tschechien, Ukraine, USA.

Mohshärte (Skala 1 (weich) bis 10 (sehr hart)): 5.5 - 6.5

Kristallsystem: quasi-amorph

Mineralogie: 

Opal entsteht nur in Australien sekundär als chemische Ausscheidung aus kaltem oder warmem kieselsäurehaltigem Grundwasser, die durch eine allmähliche Austrocknung zunächst kolloidal wird, dann in ein amorphes, gallertartiges Kieselgel übergeht und nach weiterem Wasserverlust den immer noch wasserhaltigen festen Opal bildet. Die Austrocknungstemperatur liegt dabei unter 100°C. Die Opale aus Mexiko, USA, Honduras finden sich hingegen in Vulkaniten und sind primärer Herkunft.

Mineralklasse: wasserhaltiges Siliziummineral der IV. Mineralklasse, der Oxide

Astrologische Zuordnung: -

Organwirkung:

Lymphe, Lymphsystem, Körperzellen.

körperlich: allgemein: blutverdünnend, angezeigt bei Blutarmut, Lymphstau, mangelnder Tränenbildung, Dickdarmentzündung, Halsentzündung, trockenem Husten, Hautausschlag, Kiefervereiterung, Lebererkrankung, Leberzirrhose, Magenschleimhautentzündung, Magersucht, entlastet die Nieren, Potenzschwäche, Rheuma, sexueller Unlust, mangelnder Tränenbildung. Honig-Opal: beeinflusst Sinnesorgane, besonders die Ohren und Augen; wirkt besonders auf die linke Körperseite (Forschungsprojekt SHK).

seelisch: allgemein: bringt Leichtigkeit und Freude. Honig-Opal: intensiviert das Traumerleben und die Stimmungen; verstärkt das Bedürfnis nach Alleinsein, intensiviert aber auch Begegnungen; hilft eigene Ideen und Wünsche zu vertreten; macht Schönfärberei inakzeptabel und die Kommunikation sehr ehrlich; lässt das Ich ausgeprägt leben (Forschungsprojekt SHK).

Anwendung:

Opal wird als Trommelstein direkt auf die betroffenen Körperstellen gelegt; als Kette oder Anhänger getragen, als Trommelstein oder gerundeter Rohstein in der Hosentasche mitgeführt oder als Steinkreis gelegt; als Opalwasser oder Opalessenz getrunken oder auf die Haut eingerieben; als Matrixstein zur meditativen Betrachtung aufgestellt.

Quelle: "Enzyklopädie der Steinheilkunde" von Werner Kühni und Walter von Holst