Vorkommen (selten):

Brasilien, China, Deutschland, Finnland, Indien, Japan, Madagaskar, Myanmar, Norwegen, Russland, Schweden, Spanien, Sri Lanka, Tansania.

Mohshärte (Skala 1 (weich) bis 10 (sehr hart)): 6.5 - 7

Kristallsystem: rhombisch

Mineralogie: 

Cordierit entsteht primär-magmatisch in Graniten (kontaminierten Noriten), Pegmatiten und Vulkaniten aus eingeschmolzenen Metamorphiten, die das Ausschmelzen des Gesteins überstehen; angereichert in Edelsteinseifen-Lagerstätten; kontaktmetamorph in magnesium- und aluminiumreichen Sedimenten, regionalmetamorph in Amphiboliten und kontaktmetamorph in Gneisen.

Mineralklasse: Magnesium/Eisen-Aluminium-Mineral der Cordierit-Gruppe und der VIII. Mineralklasse, der Alumo-Ring-Silikate

Organwirkung:

Atemwege, Hypophyse, Kreislauf.

körperlich: Cordierit stabilisiert den Kreislauf und senkt den Blutdruck (nach Gienger); verbessert die Durchblutung und hilft so bei Taubheitsgefühl der Extremitäten; steigert die Leistungsfähigkeit des Körpers, schwächt Asthmaanfälle ab; entspannt und beruhigt die Nerven; erhöht die Toleranz gegenüber Schmerzen, wirkt krampflösend; kann zur Vorbeugung und Besserung von Leberschäden, zum Abbau von Fettdepots und bei der Entgiftung des Körpers eingesetzt werden (nach Melody)

seelisch: Cordierit verleiht zähe Ausdauer und Durchhaltevermögen, auch bei widrigen Umständen; hilft unangenehme Situationen durchzustehen und zu meistern (nach Gienger); erleichtert es, bei Routinearbeiten gefühlsmäßig bei der Sache zu bleiben und Widerwillen zu überwinden, führt zur geistigen Entspannung; erleichtert das Umschalten zwischen nüchternem Verstand und Vergnügen (nach von Holst); stärkt das Verantwortungs- und Pflichtgefühl, macht selbstsicher in allen Situationen (nach Gienger).

energetisch: regt den Energiefluss in den Meridianen an.

Anwendung:

Cordierit wird als Anhänger oder Kette direkt auf der Haut getragen; als Kristall oder Cabochon auf die Haut gelegt; als Trommelstein in der Hosentasche mitgeführt; als Rohstein zur Meditation aufgestellt.

Quelle: "Enzyklopädie der Steinheilkunde" von Werner Kühni und Walter von Holst