Hornblende
Vorkommen (häufig):
Italien, Norwegen, Schweiz, Tschechien.
Mohshärte (Skala 1 (weich) bis 10 (sehr hart)): 5 - 6
Kristallsystem: monoklin
Mineralogie:
Hornblende entsteht primär aus intermediärem bis basischem Magma als Gemengeteil vieler Plutonite sowie Vulkanite; metamorph in Amphiboliten und Glimmerschiefern und in Meteoriten.
Mineralklasse: Mineral der Amphibol-Gruppe und der VIII. Mineralklasse, der Ketten-Silikate
Astrologische Zuordnung: Zwillinge, Waage
Organwirkung:
Mittel- und Innenohr
körperlich: fördert die Aufnahme von Vitaminen im Dünndarm und unterstützt die Nieren darin, den Elektrolythaushalt des Körpers stabil zu halten; wird bei Innenohrerkrankungen (nach Gienger) oder Mittelohrentzündung eingesetzt (nach Heider).
seelisch: gibt Verständnis und Toleranz für die Umwelt, erleichtert es, Kritik anzunehmen und zu äußern; hilft, mit dem Herzen wahrzunehmen und verleiht allen zwischenmenschlichen Beziehungen Wärme; fördert von Herzen kommende Kreativität und Unternehmungen, die der Selbstverwirklichung dienen, und ermutigt, Vorhaben bis zu Ende durchzuziehen (nach Melody); ermöglicht, Gegensätze zu verbinden sowie geistige Anspannungen abzubauen; hilft, Gefühle von Zerrissenheit und Anspannung zu integrieren und unterstützt das Ausleben widersprüchlicher Wesensanteile, Interessen und Lebenssituationen (nach Gienger); hilft bei dem Gefühl, sich selbst im Wege zu stehen sowie bei Energiestau aufgrund zu vieler unerledigter Aktionen (nach von Holst).
Anwendung:
Hornblende wird als Kristall direkt auf die Haut gelegt; als Scheibe in der Hosentasche mitgeführt; als Kristall zur Meditation aufgestellt.
Quelle: "Enzyklopädie der Steinheilkunde" von Werner Kühni und Walter von Holst