Vorkommen (häufig):

Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Marokko, Mexiko, Namibia, Österreich, Pakistan, Peru, Polen, Spanien, Slowakei, Tschechien, Türkei, USA.

Mohshärte (Skala 1 (weich) bis 10 (sehr hart)): 3.5 - 4

Kristallsystem: rhombisch

Mineralogie: 

Aragonit entsteht hydrothermal bei hohem Druck aus kalkhaltigen Lösungen magmatischen Ursprungs auf Klüften und Hohlräumen im Basalt und ähnlichen vulkanischen Gesteinen; hydrothermal aus kalkhaltigem Wasser durch sehr schnelle Kristallisation, in der Oxidationszone von Erz-Lagerstätten, als Quellsinter an warmen Quellen mit Temperaturen über 29 Grad Celsius, bei der Diagenese in Gipsen und Tonen, in Kalkschalen vieler Lebewesen sowie durch anorganische Ausfällung von Kalk aus flachen warmen Gewässern; metamorph gesteinsbildend in Kalken.

Mineralklasse:

Calciummineral der Calcit-Dolomit-Aragonit-Familie und der V. Mineralklasse, der Karbonate mit charakterischen Spurenelementen.

Astrologische Zuordnung: Steinbock

Organwirkung:

Bandscheiben, Knochen, Muskeln, Stoffwechsel.

körperlich: allgemein: mobilisiert die Gelenke und fördert allgemein die Beweglichkeit, hilft bei degenerativem Rheuma; regeneriert die Bandscheiben; reguliert den Calciumstoffwechsel; reduziert Entzündungen der Haut (nach Pelz); stärkt das Immunsystem (nach Gienger). Braun: fördert den Knochenaufbau sowie Aufbau und Elastizität der Bandscheiben; regt die Muskeltätigkeit an, wirkt auf Zähne; bei degenerativem Rheuma verwendet; unterstützend bei unspezifischen Verdauungsbeschwerden.

seelisch: allgemein: hilft bei Überforderung sich realistische Etappenziele zu setzen und Erfolge besser zu würdigen; verhilft zu psychischer und mentaler Stabilitat. Braun: hilft konzentriert an einer Sache zu bleiben; beruhigt allgemein das Gemüt; schützt vor Albträumen; fördert bei ADS das Lernen und Verständnis durch eigene Anschauung zu begreifen und hilft keine Lernstufe zu überspringen (nach von Holst).

Anwendung:

Aragonit wird als Kette oder Anhänger auf der Haut getragen; als Scheibe oder Cabochon direkt auf die betroffene Stelle gelegt oder geklebt; als Tikra am Handgelenk getragen; als Trommelstein in der Hosentasche getragen; als Aragonit-Wasser getrunken und als igelförmige Kristallgruppe zur Meditation aufgestellt.

Quelle: "Enzyklopädie der Steinheilkunde" von Werner Kühni und Walter von Holst