Vorkommen (häufig):

Brasilien, Indien, Madagaskar, Mexiko, Südafrika

Mohshärte (Skala 1 (weich) bis 10 (sehr hart)): 6 - 7

Kristallsystem: trikliner Kalifeldspat, trigonaler Quarz, monokliner Ägirin

Mineralogie: 

Aplit, feinkörniger Pegmatit aus einer Restschmelze quarzreichen, granitisch-syenitischen eisenreichen Magmas, so dass Ägirin auskristallisieren kann. Im Dalmatiner-Jaspis sind Quarz (SiO2), Kalifeldspat (KAlSi30g) und Ägirin (NaFeSiz06) enthalten, auch geringe Mengen von Glimmern (Biotit und Muskovit), Hämatit (Fe203) und Ilmenit (FeTiOz).

Mineralklasse: -

Astrologische Zuordnung: -

Organwirkung:

Nerven

körperlich: wirkt anregend auf das Nervensystem; beschleunigt Reflexe, Reaktionen, Rekonvaleszenz und Energieaufbau (nach Gienger); verbessert den Schlaf und stärkt die Nerven; wirkt auf Kopfschmerzen; löst Verspannungen im Verdauungstrakt und im Bewegungsapparat; wirkt auf Schmerzen im Nacken und Rücken (nach Forschungsprojekt SHK).

seelisch: macht zurückhaltend bzw. eher abwartend und fördert eine gründliche Reflexion jedes einzelnen Ar-beitsschritts (nach Gienger); unterstützt bei besonnener und tatkräftiger Umsetzung (nach Trendelkamp); fördert Selbstbesinnung und Rückzug, die zur Klärung und zur Zielsetzung genutzt werden, gibt das Gefühl von Freiheit und fördert die Selbstbestimmung; sanft wirkender Heilstein, der auch in den Träumen Klärung bewirkt (nach Forschungsprojekt SHK).

Anwendung:

Dalmatiner-Jaspis wird hauptsächlich als Trommelstein getragen.

Quelle: "Enzyklopädie der Steinheilkunde" von Werner Kühni und Walter von Holst